Ernährung im Coimbra Protokoll

Ernährung im Coimbra Protokoll

Bei der Ernährung im Coimbra Protokoll, das nach seinem Erfinder und Erforscher, dem brasilianischen Neurologen Prof. Dr. Cicero Coimbra benannt ist, sind einige sehr wichtige Regeln zu beachten. Im Coimbra Protokoll werden seit 2002 Patienten mit Autoimmunkrankheiten wie Multipler Sklerose (MS), rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa oder Psoriasis mit hochdosiertem Vitamin D3 und anderen Mikronährstoffen behandelt.
Die Ernährung muss dabei calciumarm und bestenfalls auch entzündungshemmend sein. Ich biete eine individuelle Ernährungsberatung für Patienten im Coimbra Protokoll an, die beides ermöglicht.
Ernährung im Coimbra Protokoll entscheidend für den Erfolg der Therapie

Diese Krankheiten werden oftmals durch eine genetische Resorptionsschwäche von bzw. Mangelversorgung mit Vitamin D verursacht und durch Entzündungsproszesse im Körper begünstigt bzw. ausgelöst.
Das hochdosierte Vitamin D3 hat bei 90% der weltweit bisher 20.000 nach dem Protokoll behandelten Patienten einen sehr günstigen Effekt auf die Symptome der jeweiligen Krankheiten. Beispielsweise hat sich bei Patienten mit Multipler Sklerose eine weitgehende Schubfreiheit bzw. Verlangsamung des Degenerationsprozesses der Myelinscheiden der betroffenen Nervenstränge eingestellt. Darüber hinaus ist die Ernährung im Coimbra Protokoll für den Erfolg der Therapie und auch für die Sicherheit im Zusammenhang mit den hochdosierten Gaben von Vitamin D sehr wichtig.

 

Geeignete Ernährung im Coimbra Protokoll hilft beim Vermeiden von Hyperkalzämie

Vitamin D sorgt neben seinen vielen Aufgaben, die es im Körper wahrnimmt, im Calciumstoffwechsel für die Steigerung der Resorption von Calcium im Darm und erhöht damit auch den Calciumspiegel im Blut. Dies kann bei der Behandlung mit hochdosiertem Vitamin D3 kritisch sein. Deswegen geht es bei der Ernährung im Coimbra Protokoll hauptsächlich darum, eine mögliche gefährliche Nebenwirkung der hohen Dosen Vitamin Ds, die Hyperkalzämie (zu viel Calcium im Blut), zu vermeiden. Also kommt es in der Ernährung im Coimbra Protokoll vor allem darauf an, möglichst wenig zusätzliches Calcium zuzuführen. Allerdings ist das keine ganz einfache Angelegenheit, denn es gibt kein gesundes Lebensmittel, das keinerlei Calcium enthält.

Ernährung im Coimbra Protokoll ist zudem entzündungshemmend

Darüber hinaus ist ebenfalls sehr wichtig, dass die Ernährung im Coimbra Protokoll entzündungshemmend wirkt und somit die therapeutische Wirkung unterstützt. Entzündungshemmend ist die Ernährung u.a. dann, wenn sie reich an Magnesium ist und auch einen hohen Anteil der marinen Omega-3-Fettsäure EPA und wenig Arachidonsäure enthält. Ein hoher Anteil an der marinen Omega-3-Fettsäure DHA ist ebenfalls sehr wichtig, denn diese ist ein Hauptbestandteil der bei Multipler Sklerose angegriffenen Myelinscheiden der Nervenstränge und ebenfalls entscheidend für die Hirn- Herz- und Hautgesundheit. Ebenfalls wichtig ist, dass die Patienten eine gute Versorgung mit den Vitaminen B12 (für die Zell- und Blutgesundheit), Folsäure (Zellbildung) und Vitamin K2, das für den Einbau von Calcium in die Knochen wichtig ist, haben.

Individuelle Ernährungsberatung für Patienten im Coimbra Protokoll

Damit die Ernährung für die Patienten einerseits sicher (Hyperkalzämie vermeiden), und entzündungshemmend ist und andererseits alle für sie erforderlichen Nährstoffe enthält, habe ich mit einem der acht Protokollärzte im deutschprachigen Raum, die Prof. Dr. Coimbra mittlerweile ausgebildet und zertifiziert hat, eine Ernährungsweise entwickelt, die all diesen auf den ersten Blick zum Teil widersprüchlichen Anforderungen gerecht wird. Ausgehend von Gesundheitszustand und den jeweiligen Lebensbedingungen biete ich Patienten dann eine individuelle Ernährungsberatung an, die auf ihre Situation maßgeschneidert ist. Wenn Du Dich für eine Behandlung nach dem patentierten Coimbra Protokoll interessierst, kann ich Dir Dr. Sven Zimmer aus Berlin empfehlen. Er ist Allgemeinmediziner mit einem hohen Ausbildungsstand und reichlich Erfahrung unter anderem in biologischer Medizin und viszeraler Osteopathie. Und er ist ein feiner Mensch.

Angebot für im Coimbra Protokoll vorgesehene Nahrungsergänzungsmittel

Trotz seiner bisherigen großen Erfolge wird das Coimbra Protokoll von der Schulmedizin und den Krankenkassen noch nicht als Heilmethode anerkannt. Es ist effektiver und insgesamt sogar günstiger als schulmedizinische Methoden – und wenn man die Hyperkalzämie vermeidet, hat das Protokoll auch weniger Nebenwirkungen. Allerdings ist die Behandlung nach dem Coimbra Protokoll für die Patienten aufgrund der vorgesehenen Nahrungsergänzungsmittel, die von den Krankenversicherungen in der Regel nicht übernommen werden, mit einigen Kosten verbunden. Deshalb biete ich den Patienten der acht bisher zertifizierten Ärzte für alle im Coimbra Protokoll vorgesehenen Nahrungsergänzungsmittel in meinem Shop einen Rabatt von 10 Prozent. Damit leiste ich meinen Beitrag zur Verbreitung dieser vielversprechenden Behandlungsmethode. Falls Du Patient einer dieser bisher acht Ärzte bist, schreib mir gerne eine Email oder ruf mich an und ich erkläre Dir, wie Du die Präparate in meinem Shop mit dem entsprechenden Rabatt beziehen kannst.

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Ernährung im Coimbra Protokoll

10 Grundregeln für Deine Ernährung im Coimbra Protokoll

 

1. Milchprodukte wegen ihres hohen Calciumgehaltes und ihrer entzündungsförderlichen Eigenschaften möglichst vollkommen meiden

2. viel calciumarmes Wasser trinken, um die Nieren gut zu spülen und das Blut dünn zu halten (3l Minimum täglich, abhängig vom Körpergewicht und den Temperaturen auch deutlich mehr)

3. 1 bis maximal 2x wöchentlich Tiefseefisch essen (z.B. Lachs)

4. auf Süßes jeder Art möglichst verzichten

5. Weißmehl meiden

6. ab und an Vollkornbrot mit geringem Weizenanteil – aber ohne Amaranth – ist sinnvoll

7. geeignete Kohlenhydratquellen sind Vollkornreis, Kartoffeln und Süßkartoffeln

8. viel Gemüse, z.B. Pilze, Paprika, Kohlrabi – aber Vorsicht mit grünem Blattgemüse außer Kopfsalat

9. Obst in Maßen ist gut. Aber nicht zu viel davon, damit die Ernährung nicht zu süß wird.

10. möglichst kein Huhn, Schweinefleisch, Ente oder Putenfleisch aber gerne in Maßen Rindfleisch, auch als Rinderleber sowie Wild und Lammfleisch essen