Vitamin D

Fakten über Vitamin D – Sonnenvitamin, Multitalent

Vitamin D ist für unsere Gesundheit unerlässlich. Es kommt in fast jeder Zelle des Körpers vor und wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, Knochen und Zähne, senkt den Blutdruck, hilft u.a. bei Depressionen (besonders im Winter), PMS, Diabetes, Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen, Krebs, Alzheimer, Parkinson, Geburtsschmerzen.
Da Vitamin D an beinahe allen Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, speichert unser Körper es in fast jeder einzelnen Zelle. Seine Bedeutung für unsere Gesundheit ist fast unmöglich zu überschätzen.

Ein Mangel kann andererseits entsprechende Beschwerden und Krankheiten (mit-)verursachen. Streng genommen ist Vitamin D kein Vitamin, denn wir müssen es nicht ausschließlich mit der Nahrung aufnehmen. Sondern wir können es in der Haut unter Mitwirkung von UVB Strahlung aus dem Sonnenlicht selbst herstellen. Das ist auch gut so, denn es gibt nur wenige empfehlenswerte Nahrungsmittel, die nennenswerte Dosen des Vitamins enthalten. Sofern sie nicht überkocht worden sind, sind das fetter Fisch (insbesondere bei großen Raubfischen auf Schwermetallbelastung achten), Pilze (vor allem Pfifferlinge), Avocados und Eigelb.

Eine ausreichende Versorgung kannst Du in Mitteleuropa erreichen, wenn Du von April bis September täglich ca. 15 Minuten 85% Deiner Hautoberfläche direkte Sonneneinstrahlung schenkst. In dieser Zeit musst Du auf Sonnenschutzmittel verzichten, denn diese blockieren die UVB Strahlung.

Vitamin D ist fettlöslich und speicherbar – und volle Speicher lohnen sich

Da ‚D‘ zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, können wir es im Fettgewebe und in der Leber speichern. Dementsprechend kann uns das im Sommer im Körper gespeicherte Vitamin D ,über den Winter bringen‘. Viele Menschen bekommen am Ende des Winters Infekte (Grippe, Erkältungen etc.), wenn ihre Speicher aufgebraucht sind. Nicht etwa, weil dann mehr Erreger grassieren.
Wenn Du Deinen Vitamin D Spiegel testen lassen möchtest, kannst Du das per Bluttest bei Deinem Hausarzt tun oder sogar mit einem Haustest. Dann schickst Du einfach einige Tropfen Blut per Post ins Labor.

Hast Du einen Mangel oder eine entsprechende Diagnose, die durch ausreichend Vitamin D gelindert oder behandelt werden kann, kannst Du Vitamin D substituieren, also in Tabletten-, Kapsel- oder Tropfenform einnehmen. Dazu solltest Du immer etwas Fett mit einnehmen, damit das Vitamin D gelöst und vom Körper aufgenommen werden kann. Wenn man in Mittel- oder Nordeuropa lebt und einen Lebensstil hat, bei dem man nicht täglich genug Sonne tanken kann, gehört man vermutlich zu jenen geschätzten 60 – 75% Mitteleuropäern, die potentiell einen Mangel haben.
Da ich auch zu diesem Personenkreis gehöre, substituiere ich Vitamin D3 in stattlichen Mengen. Für mich macht das einen riesigen Unterschied.

Und welche Dosis Vitamin D ist die richtige?

Ich bin Ernährungsberater, kein Arzt oder Heilpraktiker. Deswegen stelle ich keine Diagnosen – und kann bezüglich der Dosis von Vitamin D folglich nur allgemeine Empfehlungen und Informationen geben. Hier aber drei Fakten zum Thema:

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, von der ich relativ wenig halte, gibt als Tagesbedarf – auch nach der Vervierfachung ihrer Einschätzung vor einigen Jahren – 800 internationale Einheiten (IE) täglich für Erwachsene an. 799 IE bedeuten dieser Einschätzung entsprechend eine Unterversorgung.
  • Orthomolekularmediziner geben den Tagesbedarf für Erwachsene mit etwa 5.000 bis 7.000 IE an.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung, das qua definitionem nicht für fahrlässige Aussagen bekannt ist, hat veröffentlicht, dass die tägliche Einnahme von 10.000 IE über einen langen Zeitraum vollkommen unbedenklich ist.

Ich persönlich nehme etwa 8.000 IE täglich. Meiner Meinung nach ist dies einer der entscheidenden Gründe dafür ist, dass der einzige Arzt, der mich in den letzten Jahren gesehen hat, mein Zahnarzt ist – zur Zahnreinigung.

Kann ich Vitamin D überdosieren?

Überdosierungen sind bei einer Substituierung (nicht aber durch Sonnenlicht) möglich, wenn auch äußerst selten. Sie können bei einer monatelangen übertriebenen Substituierung mit Vitamin D oder auch z.B. durch die hohen Dosierungen im Rahmen einer Therapie nach dem Coimbra Protkoll, entstehen. Das kann dann eine sogenannte Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) verursachen, die sich durch folgende Symptome äußert: Gehbeschwerden, Verwirrung, Erschöpfung, Lethargie, Durst, häufiges Wasserlassen, trockener Mund.

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