gesundes Morgenritual

Dein gesundes Morgenritual

Wenn es mir gut geht, dann nehme ich mir Zeit fĂŒr mein gesundes Morgenritual. Dann starte ich den Tag und stĂ€rke meinen Körper, horche in mich hinein, gebe meinem Leben die Richtung, die ich möchte. Ich finde immer etwas, wofĂŒr ich dankbar bin, genieße das Privileg, etwas zu geben zu haben. Und mache das dann bewußt zu meinem Tagesinhalt. Ich bekrĂ€ftige mich darin, mein Bestes zu geben und freudvoll auf das zu blicken, was mir das Leben heute schenkt.
Und ehrlich gesagt, ist es wohl mindestens genau so wahr, dass es mir unter anderem deshalb gut geht, weil ich mein gesundes Morgenritual habe. Es ist eine Wechselwirkung. Denn die Kraft eines Rituals liegt darin, dass man es eben auch pflegt, wenn die Wellen mal etwas stĂŒrmischer oder langweiliger sind. Sonst wĂ€re es kein Ritual. All das macht selbstverstĂ€ndlich nur Sinn, wenn sowohl Form als auch Inhalt des Rituals frisch bleiben und authentisch sind. Ein gesundes Morgenritual muss zu Dir passen, nicht andersherum.

Das Entscheidende fĂŒr ein gesundes Morgenritual ist die Einstellung. Wie sonst auch.

Wir wollen nichts, was wir tĂ€glich tun, mit Willenskraft tun. Auch wollen wir nichts tĂ€glich tun, wovon wir nicht ĂŒberzeugt sind. Und wir wollen auch nichts tĂ€glich tun, was uns keinen Spaß bringt oder zumindest in irgendeiner Weise sinnvoll erscheint.
Bei unserem gesunden Morgenritual geht es darum, uns entspannt auf die Essenz dessen einzustellen, was wir im Leben wollen. Ich zum Beispiel verstehe meinen Körper als ein geniales Werkzeug, um mit anderen liebevoll und sinnvoll in Kontakt zu sein – also pflege ich dieses Werkzeug als Teil meines Morgenrituals. Ich bin fĂŒr mich persönlich davon ĂŒberzeugt, dass Wahrheit, Freude und Liebe der Sinn meines Lebens sind. Also richte ich mich bereits morgens, noch bevor ich vollkommen Herr meiner Sinne und Spielball diverser Ablenkungen werden kann, genau darauf aus. Und wenn das noch nicht funktioniert und ich merke, dass ich diesen Werten noch nicht die ganze Zeit gerecht werde, dann helfen mir AuthentizitĂ€t, Humor, Achtsamkeit, GroßzĂŒgigkeit, Dankbarkeit, Geduld, MitgefĂŒhl (mit anderen und mit mir selbst).
Zu guter Letzt habe ich die Erfahrung davon, dass Ursache und Wirkung tatsĂ€chlich funktionieren. Deswegen weiß ich, dass ich aktiv in die Welt geben muss, was ich erfahren möchte. Auch die BeschĂ€ftigung damit ist, ganz entspannt, ohne viel Tamtam oder MissionarstĂ€tigkeit, Teil meines Morgenrituals.
Hier sind die Dinge, die ich morgens tue, wenn bzw. damit es mir gutgeht und ich etwas fĂŒr andere zu geben habe. Vielleicht ist etwas fĂŒr Dich dabei:

Ölziehen

Ölziehen kommt aus dem Ayurveda, dem medizinisch-gesundheitlichen Aspekt der Vedas, dem zum Teil ĂŒber 6000 Jahre alten Wissen um ein erfĂŒlltes, gesundes  Leben. Andere vedische Weisheiten sind zum Beispiel Yoga (Bewegung), Jyotish (vedische Astrologie) VastĂș (rĂ€umliche Astrologie) oder Kama Sutra (die Lehren ĂŒber die Freude). Es gibt insgesamt 30 vedische Disziplinen.
Wie auch immer, zum Ölziehen: ZunĂ€chst schabst Du Deine Zunge (mehr dazu weiter unten), um die EntgiftungsrĂŒckstĂ€nde der Nacht ‚abzutragen‘. Dann nimmst Du etwa einen halben Esslöffel Kokosöl in den Mund, es schmilzt in wenigen Sekunden durch die wĂ€rmere Temperatur. Dann schwenkst Du das Kokosöl im Mund, gurgelst, ziehst es mehrere Minuten durch die ZĂ€hne – und spuckst es  in ein Taschentuch aus, das Du dann wegschmeißt. Bitte auf keinen Fall das Öl schlucken, denn es löst Giftstoffe, wirkt antibakteriell, antiviral (weil die darin enthaltene LaurinsĂ€ure die HĂŒllen behĂŒllter Viren auflöst) und auch gegen Pilze. Zahnbelag löst sich, das Geschmacksempfinden verbessert sich, Mundgeruch wird besser, es ist eine PrĂ€vention gegen Karies. Nachdem Du das Öl ausgespuckt hast, spĂŒlst Du den Mund mit frischem Wasser, schabst Deine Zunge nochmals und putzt die ZĂ€hne entweder ohne Zahnpasta oder mit zum Beispiel einer Solezahncreme (von Fluorid in Zahnpasta halte ich nichts, aber das ist ein anderes Thema). Über die Dauer des Ölziehens gibt es verschiedene Ansichten. Manche sagen, zweimal und nicht lĂ€nger als 90 Sekunden (damit Schadstoffe nicht wieder resorbiert werden), andere sagen so lange wie möglich bis zu 20 Minuten. Ich mache es ehrlich gesagt so, wie es fĂŒr mich passt. 20 Minuten ist mir aber in jedem Fall zu lang.
Zungenschaben ist ein sanftes, mehrmaliges Abziehen der Zunge von hinten nach vorne. Dazu kannst Du einen simplen Zungenschaber aus zum Beispiel Edelstahl nehmen oder auch einen Teelöffel. Mit dem Zungenschaben entfernst Du von einem unserer wichtigsten Entgiftungsorgane, der Zunge, zunĂ€chst die in der Nacht und dann morgens durch das Kokosöl gelösten Giftstoffe. Es ist mitunter ganz ‚interessant‘, was sich da so löst. Neben dem gesundheitlichen Nutzen liebe ich das frische, gesunde GefĂŒhl und den erweckten Geschmackssinn, den das Ölziehen hinterlĂ€sst.

Zitronenwasser

Ein großes, etwa körperwarmes Glas stilles Wasser, in das Du den Saft (und etwas von der Zeste, also der Schale) einer halben, abgewaschenen Biozitrone gegeben hast, ist ein hervorragender Start in den Tag. Du kannst Deine Zitrone ganz simpel mit der Hand ausdrĂŒcken ohne viele GerĂ€tschaften.
Die ZitronensĂ€ure spĂŒlt gemeinsam mit dem Wasser die Nieren, die in der Nacht ordentlich aktiv waren und eventuell ein paar Kristalle gebildet haben, die theoretisch irgendwann auch zu Nierensteinen wachsen könnten. Diese Kristalle werden durch die ZitronensĂ€ure aufgelöst. Apropos SĂ€ure: Ich rede immer wieder von basenĂŒberschĂŒssiger ErnĂ€hrung, weil unser Körper zu 80% aus basischem Material besteht. Und nun sollst Du als erstes am Morgen SĂ€ure zu Dir nehmen? Nun, ja. Denn obwohl Zitronen sauer schmecken und ZitronensĂ€ure enthalten, werden sie im Endeffekt im Körper basisch verstoffwechselt, weil sie reichlich wertvolle Mineralien enthalten. Also keine Sorge.
Außerdem enthalten Zitronen natĂŒrlich Vitamin C. Das macht unser Blut und die BlutgefĂ€ĂŸe geschmeidig und reguliert so unseren Blutdruck und unterstĂŒtzt somit eine gute Versorung des Körpers mit NĂ€hrstoffen. Vitamin C ist zudem entscheidend fĂŒr die Eisenresorption, das Immunsystem und unzĂ€hlige andere Prozesse im Körper. Unter anderem ist es auch fĂŒr die Bildung von Cortisol, unserem Aufwachhormon erforderlich. Da Vitamin C zudem wasserlöslich und nicht speicherbar ist, sollten wir es uns möglichst natĂŒrlich mehrfach jeden Tag zufĂŒhren. Morgens nach dem Ölziehen ist also ein hervorragender Moment fĂŒr ein Glas stilles Waser mit frischem Zitronensaft. Die Zitronenzeste enthĂ€lt ĂŒbrigens diverse sekundĂ€re Pflanzenstoffe, die zutrĂ€glich fĂŒr unsere Darmgesundheit und unser Immunsystem sind.

Meditieren

Es gibt viele unterschiedliche Meditationen und ich will mich hier nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen und Dir die richtige Praxis empfehlen. Ich bin seit knapp 25 Jahren Buddhist und habe dementsprechend eine authentische buddhistische Meditationspraxis. Es gibt ein sehr breites Angebot, und es muss gar nicht religiös sein. Es gibt viele gute Achtsamkeitsmeditationen zum Beispiel. Das einzige, was ich vermutlich sagen kann, ist: Meditation ist gut, darĂŒber gibt es zig wissenschaftliche Studien und viel Wissen. Sinnvoll ist es wahrscheinlich, wenn Du eine Praxis gefunden hast, die Dir Freude macht und Dich ĂŒberzeugt, dass Du eine Weile bei ihr bleibst. Dann kommst Du an dieser Stelle in die Tiefe statt an vielen Stellen an der OberflĂ€che zu kratzen.

Bewegung: Yoga/ Laufen/ Sport/Dehnen/ Gymnastik

Eine Meditation, die ich morgens oft mache, ist auch gleichzeitig eine körperliche Übung. Ich bekomme also zwei in einem, sozusagen. Ansonsten ist alles an Bewegung oder Sport, das Dir entspricht hervorragend. Wenn es eine kurze entspannte Einheit ist, kann es aus physiologischer Sicht sehr sinnvoll sein, sie vor dem FrĂŒhstĂŒck zu absolvieren. Dann kannst Du damit den Fettstoffwechsel stĂ€rken. Alles, was lĂ€nger als 30 Minuten und/oder intensiv ist, solltest Du jedoch unbedingt erst nach dem FrĂŒhstĂŒck machen, denn sonst fehlt Dir schon morgens die Energie und das Training schadet Dir. Und das ist ein doofer Start in den Tag.

Wechselduschen

Opa Kneipp lĂ€sst grĂŒĂŸen. So heiß Du kannst, dann so kalt Du ertrĂ€gst, dann noch einmal von vorne. Das fördert Durchblutung und Regeneration, macht Bindegewebe, Arterien und Haut frisch und flexibel, macht wach, stĂ€rkt das Immunsystem, unterstĂŒtzt die Lymphe, macht uns mental und körperlich widerstandsfĂ€hig. Fang langsam damit an, aber fang damit an. Sei kein Warmduscher, außer manchmal.
Ich stehe ĂŒbrigens auf veganes Basisches Duschgel und Haarschampoo ohne Schadstoffe, weil diese die Haut beim Regenerieren und EntsĂ€uern unterstĂŒtzen.

Atmen (ganz ehrlich)

NatĂŒrlich atmest Du von selbst, vegetativ. Aber wenn Du bewusst durch die Nase ein- und wieder ausatmest, dann steigerst Du Dein Energielevel und Deine Widerstandskraft. Nimm Dir morgens dafĂŒr nur ein wenig Zeit und erinnere Dich anschließend mehrmals am Tag daran. Ein kleines Geschenk an Dich selbst, das nichts kostet als ein paar Momente Deiner Aufmerksamkeit.

Kein gesundes Morgenritual ohne gesundes FrĂŒhstĂŒck

Sorry, hier bin ich ausnahmsweise streng. Glaub bitte nicht, dass Du mir ohne FrĂŒhstĂŒck aus dem Haus kommst. Kein Hunger? Keine Zeit? Das sind Ausreden. Intervallfasten? Dass ich nicht lache, iss bitte abends/nachts nichts, wenn Du Intervallfasten möchtest. Denn wenn Du nicht gescheit frĂŒhstĂŒckst, lĂ€ufst Du Dir den ganzen Tag energetisch hinterher. Dein FrĂŒhstĂŒck muss nicht kompliziert sein oder lange dauern, nur bewusst essen (noch) ohne digitale Komponente, achtsam kauend und aufrecht sitzend ist wirklich sinnvoll. Ich habe dem Thema einen ausfĂŒhrlichen Blogartikel mit Video und RezeptvorschlĂ€gen gewidmet. Wenn nichts anderes geht, sollte bitte zumindest ein gesundes FrĂŒhstĂŒck gehen. In meinem Shop findest Du fĂŒrs FrĂŒhstĂŒck Lösungen, die auch mit wenig Zeit und/oder unterwegs funktionieren.

Den Tag mit einer (positiven) Ausrichtung beginnen

Wenn Du Dir bewusst machst, was Du hast, kannst Du damit glĂŒcklich sein. GlĂŒck gibt es nur in der Gegenwart, mit dem, was Du hast. Hast Du etwas, wofĂŒr Du dankbar sein kannst, hast Du die Grundlage dafĂŒr, auch etwas zu geben, was fĂŒr andere sinnvoll sein kann. Das ist ein soft skill, das ist fein. Aber es steckt viel Wahrheit darin. Richte Deinen Tag auf das aus, was Du hast, was Du geben willst und was Du in Deinem Leben schaffen möchtest. Wenn Du diese positive Ausrichtung hast, kannst Du sehr genau spĂŒren, was Dich weiterbringt an diesem Tag. Oder ingesamt in Deinem Leben. Und irgendwann tust Du vielleicht nur noch, was nĂŒtzlich ist, was Dich und andere froh macht. Das geht.

Im Anschluss an Dein gesundes Morgenritual aktiv in die Kommunikation einsteigen

Und wenn Dein Körper gestĂ€rkt ist, Dein Geist ausgerichtet, Du weißt, was Du willst und was Du zu geben hast, dann ist möglicherweise erst der richtige Moment, um Dein Telefon anzustellen und aktiv zu kommunizieren. In Deinem Sinne zu agieren, anstatt auf das randlose Angebot an Meinungen, Ablenkung und Marketing zu reagieren. Dann hast Du die digitalen ZĂŒgel in der Hand und nicht die Trense im Maul. Hab einen schönen Tag.

Dein eigenes gesundes Morgenritual entwickeln

Vielleicht inspirieren Dich diese Dinge fĂŒr Dein eigenes Morgenritual. Entscheidend ist, dass Du Freude an Deinem Morgenritual hast und Dich deswegen auch an Tagen, an denen Du vielleicht mĂŒde bist, keine Lust hast etc. freundlich davon ĂŒberzeugst, Dein Ritual zu vollziehen. Nur steif werden und Dich militĂ€risch zwingen solltest Du keinesfalls. Denn dann verliert Dein Morgenritual seinen Zweck: nĂ€mlich Dein bester Start in den Tag zu sein. Vielleicht musst Du manchmal morgens schneller los, dann verkĂŒrzt Du das eine oder andere Element oder nimmst Dir einen Moment noch auf dem Weg zur Arbeit oder was auch immer gerade fĂŒr Dich passt. Dann ist Dein gesundes Morgenritual eine Referenz und kein Korsett. Flexibel mit Deinem Ritual umzugehen sollte ein Genuss sein. Es ist ja Dein Leben. Und Du darfst wirklich glĂŒcklich sein.
Mit vielen meiner Klienten entwickle ich im Rahmen der ganzheitlichen ErnĂ€hrungsberatung neben diversen anderen Dingen auch ein individuelles gesundes Morgenritual, das genau zu ihren jeweiligen LebensumstĂ€nden passt. Melde Dich gerne bei mir, wenn ich Dich dabei unterstĂŒtzen kann.

gesundes Morgenritual

Das Leben ist kurz. Nimm Dir Zeit fĂŒr Dein persönliches gesundes Morgenritual. Was ist das Richtige dabei? Was Dir Freude macht, Kraft verleiht und Dich mit einem LĂ€cheln in den Tag starten lĂ€sst.

gesundes FrĂŒhstĂŒck

Hier geht es zu meinem Blogartikel inklusive Video und RezeptvorschlĂ€gen fĂŒr ein gesundes FrĂŒhstĂŒck. Das gehört zu einem Morgenritual in jedem Fall dazu.

Bist Du morgens noch nicht ganz Du selbst? In meinem LadengeschĂ€ft in Berlin Weißensee und in meinem Onlineshop findest Du hochwertige Produkte fĂŒr ein gesundes FrĂŒhstĂŒck.

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